
Die Vereinsmeisterschaften 2026 sind am heutigen Sonntag, 26. Juli über die Bühne gegangen. In bewährter Manier organisiert von Christoph Mayer haben sich rund 50 Vereinsmitglieder nicht nur in einer Head-to-Head Sprint Regatta gemessen, sondern auch in einem Spaß-Bewerb alles gegeben. Hierfür wurden die SportlerInnen in 4er Teams eingeteilt. Die Teams setzten sich dabei von jung bis alt, von Ruder-AnfängerIn bis zum Ruder-Olympioniken und jetzigen ÖOC-Präsidenten Horst Nussbaumer zusammen.
Der Traunsee hat sich ausgerechnet heute wieder einmal von seiner launischen Seite gezeigt. Nach einem Ruderbruch und einigen knappen Entscheidungen musste die Sprint Regatta daher von Schiedsrichterin Karola Schustereder (ebenfalls Ruder-Olympionikin) noch vor dem Halbfinale aufgrund von Schaumkronen zunächst unter- und dann abgebrochen werden. Nicht ganz unfroh war auch "Pezi" Peter Leeb, der Karola als Schiedsrichterin-Boot-Kapitän bei Wind und Regen und klammen Händen zwischen Steg und Regattastrecke hin- und her chauffiert hat.

Zeit für den Spaß-Bewerb, zu dem sich dann noch die Sonne hat blicken lassen. Es mussten dabei in einem Tretauto ein Slalom absolviert, das für den Vereinsbetrieb wichtige leere-Flaschen-in-die-richtigen-Flaschenkästen-einsortieren geübt sowie die Fuß-Auge-Koordination beim Fußballslalom mit Abschlusstor im Team unter Beweis gestellt werden. Strafsekunden gab es dabei für das Überfahren der Slalomhütchen und vor allem für das Vorbeischießen am leeren Tor.
Nach mittlerweile unzähligen Trainingseinheiten mit Roland am Traunsee ging es für 14 NachwuchsruderInnen auf Trainingslager nach Obertraun, wo wir gemeinsam mit Christa, Roland und unseren Booten 4 Tage lang den Hallstätter See unsicher machten.
Tag 1
Bereits am Freitag Nachmittag wurden die Boote verladen und nach Obertraun gebracht, bevor es am Samstag, pünktlich um 07.30 Uhr ab nach Obertraun ging.
Dort angekommen, ging es nach einem kurzen Briefing wo der Hallstätter See befahren werden darf (dies erwies sich – dank einiger Fischlaichplätze – als um einiges strenger als am Traunsee), auch schon für die erste Trainingseinheit von 15 km aufs Wasser. Zu Mittag bezogen wir dann die Zimmer im Bundessportheim Obertraun (BSFZ) und dann war es auch schon Zeit fürs Mittagessen. Aufgrund der Hitze wurde die eigentlich für den Nachmittag geplante Trainingseinheit kurzerhand auf den Abend verschoben. Somit wurde der Hallstätter See am Nachmittag nun nicht mit Ruderbooten, sondern mit SUPs unsicher gemacht. Nach dem Abendessen legten wir noch eine Trainingseinheit ein. Aber auch dann war es noch nicht genug Sport für diesen Tag und somit wurde bis zur Schlafenszeit Volleyball gespielt.
Tag 2
Diesen Tag starteten wir wieder mit einer Rudertrainingseinheit am Wasser, bevor wir nach dem Mittagessen zur Koppenbrüllerhöhle wanderten, wo wir bei einer "Abenteuerführung" die engsten Gänge und Winkel der Höhle entdeckten. Da wir sämtliche Wege in Obertraun zu Fuß zurücklegten, haben wir kurzerhand beschlossen, uns den Rückweg zu ersparen, machten uns die Kraft des Wassers zu Nutze und ließen uns von der Koppenrast bis zum BSFZ in der Traun hinuntertreiben. Denn Abend ließen wir – weil wir eh schon nass waren – zuerst noch beim Pool bzw. später mit Paddeltennis und Volleyball ausklingen.
Tag 3
Nach unserem vormittäglichen 15 km Rudertraining gingen wir es kurz etwas ruhiger an und verbrachten die Hitze am See bis wir am Abend wieder unsere Kräfte zum Bouldern, Klettern und Paddeltennis spielen gesammelt hatten.
Tag 4
An unserem letzten Tag konnten wir die Vormittagseinheit bei spiegelglattem Wasser, wie auch in den letzten Tagen, auf dem See verbringen. Die letzte vor der Heimfahrt geplante Einheit fiel allerdings sprichwörtlich ins Wasser und wir lernten die raue Seite des Hallstätter Sees kennen. Wir verbrachten die Zeit im Bootshaus und aßen die Reste von Rolands Verpflegung (10 kg Bananen, 3 kg Gummibärli, Unmengen an Erdnüssen und eine Riesen-Wassermelone) auf. Als sich das Gewitter beruhigt hatte, wurden die Boote verladen und wir traten die Heimreise nach Gmunden an.
Insgesamt kamen wir auf ca. 70 Ruderkilometer, wir spazierten gefühlt 100 km zwischen Bootshaus und BSFZ hin und her und haben unsere Kräfte bzw. motorischen Fähigkeiten, ohne es bemerkt zu haben, jeden Abend noch gesteigert.
Besonders möchten wir uns natürlich bei Roland und Christa für dieses tolle, aber auch anstrengende und vor allem lustige Trainingslager bedanken.
Natürlich auch ein großes Danke an alle, die sowohl bei der Organisation als auch Durchführung mitgeholfen haben und somit diese tollen Tage für uns ermöglicht haben.
Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr,
Valerie (DANKE für den schönen Bericht samt Bildern) & 13 NachwuchsruderInnen des GRV
Bei der Oberösterreich Radelt Aktion geht es darum, dass so viele Vereinsmitglieder als möglich mitmachen. Man registriert sich (so man das nicht schon letztes Jahr gemacht hat) und trägt seine mit dem Rad gefahrenen Kilometer für den Gmundner Ruderverein ein. Egal ob 5, 10 oder 2.651 Kilometer wie Erwin Kraus dem derzeitigen Spitzenreiter des GRV.
Stand heute, 23. Juni, haben ein bisschen über 17 % aller ca. 290 GRV-Mitglieder wenigstens 1 km eingetragen. Da geht noch was!
Hier ein paar Informationen wie man sich anmelden/registrieren kann:
