Samstag, 25. April 07:45: Schaumkronen am Traunsee.
Gott sei Dank haben sich fünf Zweier-Paare nur zum Abholen des am Vortag mit ebenso vielen Booten bestückten Hänger im GRV getroffen. Es geht an den Mondsee zur alljährlichen Zweier-Langstreckenregatta. Eine gute halbe Stunde später bietet sich in Form eines spiegelglatten Mondsees ein rudertechnisch wesentlich verheißungsvollerer Anblick.
Schnell sind die Boote aufgeriggert. Der Platz auf der Wiese vor dem Ruderclub Mondsee wird knapp – es haben über 60 Boote gemeldet.
Um 10:00 zur Regattabesprechung folgt zunächst eine Schweigeminute für den tragisch verunglückten Florian Schneeberger, Sohn des Gründers des Ruderclub Mondsee. Dann heißt es den Ausführungen der ortskundigen Veranstalter besonders gut zu lauschen, da die Streckenführung des 10 km Dreieckskurses das korrekte Umkurven von zwei Wendebojen erfordert. Den optionalen 20 km Kurs hat dieses Jahr keine der GRV-Paarungen gewählt.
Die Regatta wird in vier Abteilungen mit einem Zeitversatz von jeweils 10 Minuten gestartet. Zunächst sind diejenigen Boote an der Reihe, welche die 20 km in Angriff nehmen. Dann folgen die Männer, Mixed und Damenboote welche „nur“ 10 km zu absolvieren haben. Der Start erfolgt sobald alle Boote einer Abteilung so halbwegs in einer Linie stehen. Nicht geachtet wird von den StartrichterInnen jedoch darauf, ob der Bug aller Boote ausgerichtet ist, oder sich alle RuderInnen in Startauslage befinden. Hier kann man vortrefflich die ersten Meter auf die Konkurrenz verlieren.
Die ersten 500 m fühlen sich wie bei der 6-Seen-Regatta an – VOLLGAS. Bis sich dann doch langsam alle besinnen, dass das erlösende Ziel-Tröten noch 40 und mehr Minuten auf sich warten lassen wird. Es ergeben sich fast immer Duelle zwischen zwei oder mehreren Booten, vor allem wenn es in Richtung erste Wendeboje geht - so man diese, gut versteckt in einer Bucht, denn auch findet. Eingedenk der einen oder anderen „heiligen Kuh“ mit der wir am Mondsee unterwegs sein dürfen, steckt man kurz vor einer Kollision beim Kampf um die Bojen-Umrundungs-Innenbahn dann doch zurück und schnappt sich die Gegner materialschonend auf dem Weg zur zweiten Wendeboje. Ist diese korrekt backbord passiert, geht es zurück zur Start/Ziellinie. Der Bug schaut in Richtung Basilika in Mondsee, das Heck Richtung Schafberg und mit ein bisschen SCHUB überholt man am Weg ins Ziel noch ein am Start übermächtig eingeschätztes Boot und freut sich so auch über einen um 3 Sekunden verfehlten 3. Platz
Bei kühlen Getränken, Kuchen und Gegrilltem sitzt man dann im benachbarten Strandbad, wo auch die Siegerehrung stattfindet. Zur Ehrenrettung des Ruderreviers Traunsee sei gesagt, dass gegen Ende der Regatta auch der Mondsee nicht mehr spiegelglatt war.
Den Gewinnerkäse haben wir nicht mit nach Gmunden gebracht. Dennoch oder gerade deswegen wollen wir kommendes Jahr wieder zur Zweier-Langstrecke an den Wolfgangsee (die Regatta findet alternierend am Mondsee-Wolfgangsee statt) anreisen.
Mit dabei waren / Ergebnisse findet ihr in den unten angefügten PDF-Dateien.
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Mair Marlene |
Spiesberger Valerie* |
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Bergthaler Gertrud |
Bergthaler Karl |
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Steinberger Gerlinde |
Steinberger Rene |
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Schulz Roland |
Spiesberger Christian |
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Stecher Markus |
Wiatschka Christoph |
*Einziges Jugendboot am Start – Chapeau!




